Schnelle Lösung im Preußenpark finden

FDP-Fraktion fordert schnelle Lösung im Preußenpark

Am Dienstag, den 28.06.2018, wurde durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf der erste Aufschlag für ein neues Nutzungskonzept für die sogenannte „Thai-Wiese“ im Preußenpark gemacht. Der von den Stadträten Arne Herz und Oliver Schruoffeneger entwickelte Vorschlag sieht dabei vor, den Food-Market von der öffentlichen Grünfläche im Preußenpark an den Rand der Brandenburgischen Straße zu verlagern.

Der FDP-Bezirksverordnete und Mitglied im Ausschuss für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten, Pascal Tschörtner, führt dazu aus:

„Die FDP-Fraktion begrüßt, dass es nach jahrelangem Streit über die Nutzung der Wiese im Preußenpark endlich einen ersten Vorschlag des Bezirksamtes gibt, der die Grundlage für die weiteren Diskussionen bildet. Wir wollen, dass es auch in Zukunft ein Angebot an Street-Food vor Ort gibt. Dieses muss jedoch auf rechtlich sicheren Grundlagen beruhen und die Grünfläche schonen. Wichtig ist, dass nun schnell etwas passiert. Dass von der rot-grün-roten Zählgemeinschaft gegen unsere Stimmen beschlossene Beteiligungsverfahren ist dafür leider gänzlich ungeeignet.“

Der stellv. FDP-Fraktionsvorsitzende, Felix Recke, dazu weiter:

„Die FDP-Fraktion sieht konkret auch Verbesserungspotenzial am Entwurf des Bezirksamtes. So sind wir uns nicht sicher, ob die Anzahl der künftigen Stände an der Brandenburgischen Straße ausreichend ist. Es ist nach dem Vorschlag eine deutliche Reduzierung der Standanzahl zu erwarten, von derzeit rund 70 – 100 auf dann nur noch gut 30.Auch die Aufenthaltsqualität an der Straße ist fraglich. Wir schlagen daher vor, dass man sich noch einmal näher die Durchwegung zwischen Brandenburgischer Straße und Württembergischer Straße anschaut. Auf dem gut 100 Meter langen Schotterweg könnte man sich gut einen Markt vorstellen, bei dem in zwei Reihen Essen und Getränke angeboten werden.“