Zum heute erklärten Fraktions- und Parteiaustritt des langjährigen Bezirksverordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Johannes Heyne nehmen der Fraktionsvorsitzende Dr. Felix Recke-Friedrich und die Fraktionsschatzmeisterin Stefanie Beckers wie folgt Stellung: „Wir bedauern den heute erklärten Fraktions- und Parteiaustritt von Johannes Heyne, der über viele Jahre eine wertvolle politische Arbeit für unseren Bezirk geleistet hat. Trotz vieler intensiver Gespräche ist es uns nicht gelungen, Herrn Heyne davon zu überzeugen, demokratischen Prozessen und Wählerauftrag den Vorrang vor persönlichen Beweggründen einzuräumen. Die Verantwortung für sein Handeln trägt er selbst. In Folge des Fraktionsaustritts verliert die FDP Charlottenburg-Wilmersdorf ihren Fraktionsstatus und bleibt künftig als „Gruppe“ in der Bezirksverordnetenversammlung bestehen. Damit gehen sämtliche Fraktionsrechte verloren; vier Mitarbeiter müssen entlassen und das Fraktionsbüro geschlossen werden. Die politische Arbeit für die FDP-Wählerinnen und -Wähler im Bezirk wird dadurch insbesondere im Wahljahr erheblich erschwert. Johannes Heyne hat angekündigt, bis zum Ende der Wahlperiode fraktions- und parteiloses Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf zu bleiben. Dafür fehlt uns jedes Verständnis. Wir fordern Herrn Heyne nachdrücklich auf, sein über die Liste der FDP erlangtes Mandat zurückzugeben. Nicht nur, damit der Fraktionsstatus für unsere Partei erhalten bleiben kann, sondern vor allen Dingen, damit dem Willen der Wählerinnen und Wähler, die der FDP ihr Vertrauen geschenkt haben, weiterhin im vollen Umfang der Wahlergebnisse entsprochen werden kann.“

Dr. Felix Recke-Friedrich, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf Stefanie Beckers, Schatzmeisterin der FDP-Fraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf