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Antrag: Aus Fehlern lernen – Gehwege sicher für alle

 

Antragsteller: Recke/Heyne

Die BVV möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert, in Straßenabschnitten des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, in denen das Parken von Fahrzeugen im Bereich des Gehweg-Unterstreifens erlaubt ist und in denen als Bodenmaterial „Berliner Pflaster“ verwendet wird, darauf zu achten, bei wiederkehrenden auftretenden Schäden diese Straßenabschnitte mit anderen Materialien zu gestalten.

Begründung:
Die typische Berliner Gehweggestaltung mit dem Pflaster im Bereich des Unterstreifens stellt sich oftmals als sehr ungeeignet heraus, wenn parkende Fahrzeuge das Pflaster auflockern. Die Pflastersteine werden durch das Gewicht der Fahrzeuge aus ihrem Sandbett gehoben und müssen aufwendig neu verlegt werden. Sie stellen dann eine Gefahr für querende Fußgänger dar. In einigen Straßen des Bezirks ist zu beobachten, dass der Unterstreifen mehrmals im Jahr erneuert werden muss. Hier muss künftig darauf geachtet werden, dass früher als bisher anderes Material eingesetzt wird. Ziel muss es sein, überall dort, wo das Parken im Bereich des Gehweg-Unterstreifens erlaubt ist, langfristig vom Berliner Pflaster los zu kommen.

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